Carcer Tullianum, Kolosseum, Forum Romanum und Palatin

Via Clivo Argentario

Preis

ab € 24,00

Dauer

2 Stunden
3 Stunden

Die Vorteile

  • Mit einem einzigen Ticket besuchen Sie das Kolosseum (Reservierung ist notwendig) , das Forum Romanum, den Palatin und das Museum des Carcer Tullianum.
  • Sie betreten die archäologische Stätte durch den Eingang am Clivo Argentario und genießen das antike Rom, ohne anstehen zu müssen

Inbegriffen sind

  • Eintritt in den Carcer Tullianum
  • Besichtigung der archäologischen Anlage mit Unterstützung durch ein Tablet Sprachen: Italienisch, Englisch und Spanisch
  • Eintritt Kolosseum (Reservierung ist notwendig), Forum Romanum und Palatin
  • Empfang und Betreuung durch unser mehrsprachiges Personal
  • Buchungs- und Verwaltungskosten

Nicht inbegriffen

  • Führung durch den Carcer Tullianum und durch das Kolosseum, das Forum Romanum und den Palatin
  • Audioguide des Kolosseums
  • Alles, was nicht ausdrücklich unter „Inbegriffen“ aufgeführt ist

Option Führung mit Fremdenführer

Die Führung mit Fremdenführer umfasst einen offiziellen Fremdenführer, der Ihnen in der gewünschten Sprache den Carcer Tullianum und das Forum Romanum zeigt und Sie durch das Forum Romanum bis zum Eingang zum Kolosseum begleitet, das Sie selbständig betreten.

Eingang zu Kolosseum erfolgt eigenständig und die Reservierung ist notwendig 

Informationen und Empfang

„Drehscheibe“ und Ticketkasse

  • Carcer Tullianum, Via Clivo Argentario

Wichtige Informationen

  • Für den persönlichen Gebrauch können nicht mehr als 13 kombinierte Tickets gekauft werden
  • Das Ticket für das Kolosseum, das Forum Romanum und den Palatin ist nach der ersten Entwertung zwei Tage gültig und gestattet nur einen einmaligen Eintritt ins Kolosseum sowie einen einmaligen Eintritt ins Forum Romanum bzw. zum Palatin
  • Jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt ins Kolosseum, ins Forum Romanum und zum Palatin für alle Besucher frei; dabei gelten die üblichen Öffnungszeiten. An der Kasse des Carcer Tullianum kann man das kombinierte Ticket Carcer Tullianum + archäologische Anlage zu einem ermäßigten Preis von € 7,00 kaufen.
  • Die Besichtigung des Carcer Tullianum kann beim Kauf des Tickets gebucht werden
  • Die Reservierung für das Kolosseum ist notwendig und die Reservierungszeit muss 1h30 nach dem Besuch vom “Carcer Tullianum” festgelegt werden 
  • Für den Besuch vom Kolosseum muss man sich 30 Minuten bevor der Reservierungszeit an der Kolosseum-Hauptkasse melden
  • Das Forum Romanum und den Palatin ist keine Voranmeldung nötig.
  • Wir weisen darauf hin, dass das Kolosseum aus Sicherheitsgründen höchstens 3.000 Personen gleichzeitig aufnehmen kann. Daher kann es sein, dass man vor dem Betreten des Baudenkmals ziemlich lange warten muss.

Zuschlag Führung mit Fremdenführer Carcer Tullianum und Forum Romanum mit Eintritt (ohne Führung) zum Kolosseum und zum Palatin 

  • Büro ORP, via dei Cestari, n. 21

Wichtige Informationen:

  • Die Führung mit Fremdenführer findet nur im Mamertinische Kerker und auf dem Forum Romanum statt
  • Das Ticket berechtigt zum Eintritt ins Kolosseum und zum Palatin, doch ist dort keine Führung inbegriffen.
  • Die Besichtigung dauert etwa 3 Stunden und wird in Gruppen mit höchstens 13 Personen durchgeführt.

Für weitere Vergünstigungen:
Tel. +39 06 69896379
E-Mail romacristiana@orpnet.org

 

Sehenswürdigkeiten

Das Kolosseum

Das Kolosseum ist wahrscheinlich das berühmteste Baudenkmal der Welt und galt schon immer als Symbol des Römertums.

Es wurde von den flavischen Kaisern, zuerst von Vespasian und danach von seinen Söhnen Titus und Domitian in nur 8 Jahren erbaut, mit einer Geschwindigkeit, die vom hohen Niveau des römischen Ingenieurwesens zeugt. Zu seiner Eröffnung fand ein hundert Tage dauerndes Fest statt, bei dem über 5000 wilde Tiere getötet wurden. In der Antike muss es fantastisch ausgesehen haben, ganz weiß, da es vollständig mit Travertin verkleidet war, einem weißen, einheimischen Marmor, und mit Statuen bestückt.

Das Kolosseum war für seine 70.000 Zuschauer kostenlos. Die unterste Reihe, die der Arena am nächsten liegt, war den wichtigsten Persönlichkeiten vorbehalten, den Senatoren, Magistraten, Priestern und Vestalinnen; weiter oben saßen die Mitglieder des Ritterstandes; dann die Kaufleute und die öffentlichen Gäste, noch weiter oben die einfachen Bürger und im obersten Sektor die Frauen.

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Grundsätzlich wurden zwei Arten von Schauspielen organisiert: Gladiatorenkämpfe und Jagden mit wilden Tieren. Das fand alles auf der Arena statt, einer großen Holzfläche, die 75 Meter lang, 44 Meter breit und mit Sand bedeckt war. Unter der Arena befanden sich zwei Kellergeschosse mit Räumen, Gängen, Käfigen und speziellen Aufzügen, um Tiere und Gladiatoren auf die Bühne heben und noch nie dagewesene Spannungseffekte erzielen zu können.

Im Kolosseum wurde auch die Verurteilung zum Tod durch wilde Tiere vollzogen, wodurch dieser Ort zum Symbol für das Martyrium vieler Christen wurde, das während der Verfolgungen in den darauf folgenden Jahrhunderten stattfand.

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Das Forum Romanum

Über viele Jahrhunderte hinweg, von der Gründung bis zum Niedergang, war das Forum Romanum das Zentrum Roms.

Anfangs war die für das Forum gewählte Gegend am Fuß des Kapitols ungesund und sumpfig. Im 4. Jahrhundert vor Christus wurde das Tal durch den Bau der Cloaca Maxima, der ersten Kanalisation der Weltgeschichte, urbar gemacht. Das Areal wurde bald zum gesellschaftlichen, politischen und religiösen Zentrum Roms, zur Zeit der Könige, während der Republik und noch die ganze Kaiserzeit hindurch.

Hier entstanden öffentliche Gebäude wie der Senat, die Basiliken, wo man sich traf, Handel trieb und das Rechtswesen organisierte, viele Tempel, die den Göttern Roms geweiht waren, sowie monumentale Bögen zur Erinnerung der Taten großer Kaiser wie Titus und Septimius Severus.

Hier führte das letzte Stück der Via Sacra hindurch, auf der die triumphierenden Generäle zum Jupitertempel auf dem Kapitol gefahren wurden.

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Nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs und nach den Barbareneinfällen begann in Rom ein langsamer aber unaufhaltsamer Zerfallsprozess. Das Forum wurde verlassen und ein großer Teil des vorhandenen Marmors fortgeschleppt. Hochwasser trug dazu bei, dass das Forum verschüttet wurde und das Bodenniveau des Tals sich langsam zu erhöhen begann; etwa ab 1600 wurden einige Tempel zu Kirchen umfunktioniert, wodurch sie teilweise erhalten blieben. Man baute Wohnhäuser und die großen freien Flächen wurden als Viehmarkt benutzt - daher nennen die Römer diese Gegend heute noch „Campo Vaccino“ (Kuhweide).

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Der Palatin

Der Palatin ist der berühmteste der sieben Hügel, die die Niederung des Forum Romanum umgeben.

Der Überlieferung nach gründete hier Romulus 754 vor Christus Rom.

Alte Hirtenhütten, die an einer Ecke des Hügels ausgegraben wurden, zeugen davon, dass Rom in diesen frühen Jahrhunderten bereits bestand. Der Palatin war aufgrund seiner Nähe zum Forum und seiner glücklichen Lage schon immer ein privilegierter Ort. Während der Zeit der Republik wohnten hier bedeutende Persönlichkeiten wie Cicero oder der Triumvir Marcus Antonius.

Mit Octavius Augustus, dem ersten Kaiser, wurde der Hügel schließlich zur Kaiserresidenz. Seine Nachfolger Tiberius, Caligula und Nero erweiterten sein Werk. Nach dem Brand 64 nach Christus wurde ein großer Teil des Palatins und des Gebiets der umliegenden Hügel vom luxuriösen Palast Neros eingenommen, der Domus Aurea.

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Nach Neros Tod und der Machtübernahme durch Domitian, den dritten Kaiser aus der Dynastie der Flavier, erfuhr der Palatin einen regelrechten städtebaulichen Umbruch. Domitian baute den großartigen, eleganten Palast, der Domus Augustana hieß und heute noch einen großen Teil des Hügels einnimmt. Er fügte eine Pferderennbahn hinzu und baute die Thermen, die unter Septimius Severus noch erweitert wurden, zusammen mit dem gegen den Circus Maximus gerichteten Palastteil.

Der Palatin blieb während der ganzen Kaiserzeit und auch nach dem Niedergang des römischen Reiches am Ende des 5. Jahrhunderts nach Christus bewohnt. Denn hier richteten auch die ersten Barbarenkönige ihren Wohnsitz ein.

Im Mittelalter wurde ein Teil des Hügels von Klöstern und einigen vornehmen römischen Familien eingenommen.

In der Renaissance verwandelte der Kardinal Alessandro Farnese, Neffe von Paul III., den Palatin in einen großen Garten, eine Villa, wo man lustwandeln und meditieren konnte. Man pflanzte Bäume und Pflanzen, so dass der Hügel zum ersten großen botanischen Garten im Renaissance-Rom wurde. Der Palatin ist heute noch eine der größten Ausgrabungsstätten der italienischen Archäologie und fördert laufend Material zu Tage, anhand dem man das Leben und die Einzelheiten der Republik und des Kaiserreichs genauer rekonstruieren kann.

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