Das Erlebnis beginnt im Lateranpalast, wo Sie von einem mehrsprachigen Audioguide Schritt für Schritt durch Räume voller Geschichte, Kunst und spiritueller Bedeutung begleitet werden.
Anschließend führt der Rundgang zu den Katakomben des Heiligen Sebastian, einem der bedeutendsten Orte des christlichen Gedenkens, wo die Stille und die Tiefe der unterirdischen Räume zu einem Moment der Besinnung, des Gebets und der Wiederentdeckung der Hoffnung werden.
Dank eines innovativen mehrsprachigen Audioguides können Sie diesen außergewöhnlichen Komplex völlig selbstständig erkunden und dabei seine Geheimnisse, Kunstwerke und seine tiefe religiöse Bedeutung entdecken.
Sie haben die Möglichkeit, die prächtigen Säle des Lateranpalastes zu besichtigen, die mit außergewöhnlichen Kunstwerken geschmückt sind, die Fresken zu bewundern, die jahrhundertealte Geschichten erzählen, und in die einzigartige Atmosphäre dieses heiligen und historischen Ortes einzutauchen. Ein offizieller Guide begleitet Sie durch die Katakomben des Heiligen Sebastian: Diese Katakomben entstanden in einem antiken Pozzolan-Steinbruch, der ursprünglich ad catacumbas („bei den Höhlungen“) genannt wurde – ein Begriff, der im Laufe der Zeit zum Synonym für unterirdischen Friedhof wurde. Bereits seit dem 1. Jahrhundert wurde das Gebiet intensiv genutzt: Die unterirdischen Gänge wurden in Grabkammern mit Loculi umgewandelt, während an der Oberfläche Kolumbarien und dekorierte Wohnanlagen (die sogenannte villa piccola und villa grande) entstanden.
Lateranpalast
Geführte Besichtigung der Katakomben des Heiligen Sebastian
Nützliche Informationen
Lateranpalast: Piazza San Giovanni in Laterano
Vom Bahnhof Termini: Metro Linie A → Haltestelle San Giovanni (5 Minuten zu Fuß)
Katakomben des Heiligen Sebastian: Via Appia Antica, 136
Von San Giovanni in Laterano: Bus 218 (Richtung Ardeatina) → Haltestelle Fosse Ardeatine
Die Privatwohnung besteht aus vier sehr schlicht eingerichteten Räumen: einem Speisezimmer, einem Schlafzimmer mit Bad, einer Bibliothek, einem Vorzimmer und der Kapelle. In seinen privaten Gemächern wird der Heilige Vater daran erinnert, ein einfacher Priester zu sein, ein Diener Gottes und Seiner Kirche.
Der Ort, an dem sich die Katakomben des Heiligen Sebastian befinden, war ursprünglich eine tiefe Senke, die als Pozzolan-Steinbruch genutzt wurde und ad catacumbas („bei den Höhlungen“) genannt wurde – eine Bezeichnung, die im Laufe der Zeit zum Synonym für unterirdischen Friedhof wurde.
Bereits seit dem 1. Jahrhundert wurde das Gebiet intensiv genutzt und bebaut: Die unterirdischen Gänge wurden zu Grabkammern mit Loculi umgestaltet, während an der Oberfläche mehrere Kolumbarien sowie mindestens zwei Wohnanlagen (die sogenannte villa piccola und villa grande) mit bemerkenswerten Wandmalereien errichtet wurden. Um die Mitte des 2. Jahrhunderts wurde der Boden der Senke aufgeschüttet, um einen freien Platz zu schaffen, an dessen einer Seite nacheinander drei Mausoleen errichtet wurden (die des Clodius Hermes, der Innocentiores und der Ascia).
Eine weitere Aufschüttung des Geländes wurde vorgenommen, um Platz für den Bau der triclia zu schaffen, eines von einer Mauer umgebenen Portikus, auf dem zahlreiche eingeritzte Anrufungen an die Heiligen Petrus und Paulus entdeckt wurden, die an diesem Ort um das Jahr 250 gemeinsam verehrt wurden.
Später ließ Kaiser Konstantin (306–337) an dieser Stelle eine Basilika in Form eines römischen Zirkus errichten (die sogenannte „circiforme“ Basilika). Gleichzeitig begann sich bereits im 3. Jahrhundert im Untergrund die Katakombe zu entwickeln, in der sich die Gräber der Märtyrer Sebastian und Eutychius befanden
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